Die Carola wurde 1916 auf der Werft "Braun", vormals J. Hansen, in Speyer, vorwiegend für den Einsatz im Elbe-Havel-Schifffahrtsgebiet gebaut. Als motorisiertes Frachtschiff sollte es sich im Wettbewerb zu den auf Schlepperhilfe angewiesenen Frachtkähnen besser behaupten können.
Die Maße des Schiffes mit einer Länge von 42,5 m und einer Breite von 5,06 m entsprechen dem eines Großfinowmaßkahns. Das Finowmaß war das erste standardisierte Binnenschiffmaß. Mit dieser Festlegung sollte erreicht werden, dass die Schiffe die Schleusen der kleineren märkischen und mecklenburgischen Wasserstraßen problemlos passieren konnten.
Nachdem die Stadt Zehdenick das voll funktionstüchtige Motorschiff im Jahre 2000 vom letzten Eigentümer erworben hatte, erfolge der Umbau zu einem Schiffermuseum.
Die Partner sind:
Nach einer einjährigen Umbauphase wurde das Museumsschiff zum 6. Zehdenicker Hafenfest am 20. Mai 2001 der Öffentlichkeit übergeben.
Der Liegeplatz befindet sich seitdem im Bereich des Mühlenkolks hinter der Elisabethmühle in direkter Nachbarschaft zum Büro des jetzigen Betreibers, dem Fremdenverkehrsverein Zehdenick e. V.
Nach wie vor ist das Museumsschiff bundesweit auf den Wasserstraßen unterwegs um an verschiedenen Orten sich selbst, die im Laderaum befindliche Ausstellung und die Stadt Zehdenick zu präsentieren.
| 1916 | in Speyer als Penische (franz. Bauart) gebaut 1. Besitzer Franzose |
|---|---|
| 1933 | 1. Motor, französischer Motor |
| 1939 | von Herrn Helmut Schade aus Pripert erworben 75 PS Denitzmotor erhalten (3 Zylinder) |
| 1968 | SKL "24" 150 PS |
| 1969 | von Fam. Mewes erworben bzw. bewirtschaftet |
| 1979 | SKL "26" Motor aus Magdeburg erhalten 200 PS (6 Zylinder) |
| seit 20.05.2001 | Museumsschiff |