Schiffsbauerinnung

Aufbauend auf der wachsenden Ziegelindustrie im Haveltal, kam es zu einem Aufschwung in der Schifffahrt, sowohl in den Werften und Docks, als auch in den Kanalauslastungen.

Die Schiffbauer in der Umgebung schlossen sich am 29. Dezember 1898 zusammen und gründeten die Zehdenicker Schiffsbauerinnung. Ziel dieser Vereinigung war die bessere Koordination untereinander.

Die Mitglieder der Innung arbeiteten über Jahre erfolgreich zusammen bis der Nationalsozialismus in Deutschland an die Macht kam und die Auflösung der "Freien Schiffer-Innung zu Zehdenick" im Jahre 1936 forderte. Darauf wurde dann der Schifferverein "Einigkeit" ausschließlich zur Pflege der Geselligkeit unter staatlicher Zwangsaufsicht gegründet.

Viele Zehdenicker Schiffseigener verloren durch Kampfhandlungen und Reparationsleistungen, im und nach dem 2. Weltkrieg, ihre Schiffe und somit ihre Lebensgrundlage. In der DDR spielte die Innung keine Rolle mehr, da alle schifferbezogene Themen staatlich gesteuert wurden. Nach der Wende fanden die alten Schiffertraditionen durch die Neugründung des Schiffervereins "Einigkeit" am 2. Januar 1991 ihren Neuanfang.

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